Ein schöner Morgen

Einen schönen, guten Morgen! Ich stehe senkrecht im Bett.
Der Wecker brüllt mir in mein Ohr, gnadenlos und fett.
Wer dieses Ding erfunden hat ist sicher nicht ganz dicht.
Ein Apparat der natürlichen Schlaf künstlich unterbricht.

Ich springe aus den Federn, so gut es eben geht.
Dann torkle ich ins Badezimmer und frag mich wer da steht.
Ach so, das ist mein Spiegelbild und nicht der Kinski, Klaus.
Ich zieh mich an und frühstücke, verlasse dann das Haus.

Ich sollte eigentlich zur Arbeit.
Doch das lass ich lieber sein und genieß den Sonnenschein.

Bereits am nächsten Morgen da besuch ich meinen Arzt.
Er schaut mich gütig an und fragt: "Ja, wo drückt uns denn der Schuh?"
Ich sag: "Ich habe Schmerzen, die ich ihnen nicht erklären kann."
Er zückt sofort 'nen gelben Schein, verschreibt mir eine Woche Ruh.

©  für Text und Musik: GOTTKAISER